27. Oktober, 2009

Erfolg für ELBLANDKLINIKEN

Meißen. Nach Information der ELBLANDKLINIKEN hat der Krankenhausplanungsausschuss des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales in seiner gestrigen Sitzung über den Antrag der ELBLANDKLINIKEN auf Umwidmung von 35 Akutbetten der ELBLANDKLINIKEN Riesa-Großenhain gGmbH in 35 neurologische Früh-Reha-Betten (Phase B) positiv ent-schieden.

Dabei wurden laut ersten Aussagen 25 von den beantragten 35 Betten der neurologischen Frührehabilitation (Phase B) genehmigt. Demnach kann das Modellprojekt zum Neubau einer modernen Rehaklinik in Kooperation mit der Recura Kliniken GmbH am Standort Großenhain starten. Diese Entscheidung ist ein großer Erfolg und eine Bestätigung für alle, die das Konzept inhaltlich unterstützten und sich für die Realisierung eingesetzt haben. Dafür möchten sich die ELBLANDKLINIKEN bei allen Beteiligten bedanken.

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16. Oktober, 2009

Neuer Chefarzt in der Augenklinik Radebeul

Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Böhm ist neuer Chefarzt der
Klinik für Augenheilkunde im ELBLANDKLINIKUM Radebeul

Radebeul. Das ELBLANDKLINIKUM Radebeul erhält Verstärkung. Ab 1. Oktober 2009 ist Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Böhm Chefarzt der Klinik für Augenheilkunde. Der langjährige leitende Oberarzt der Universitäts-Augenklinik Dresden wird heute offiziell begrüßt und in seine neue Funktion eingeführt.

In seiner Begrüßungsrede sagte der Geschäftsführer der ELBLANDKLINIKEN-Gruppe, Mar-kus H. Funk: „Mit Herrn Privatdozenten Dr. Böhm haben wir einen hochqualifizierten und engagierten Fachmann gefunden, mit dem wir unser derzeitiges Leistungsspektrum und Angebot weit über die Kataraktoperation hinaus erweitern können. Damit werden wir wieder ein Stück mehr unserem eigenen Anspruch gerecht, das medizinische Leistungsspektrum an unseren Standorten sinnvoll zu erweitern.“ Funk sieht in diesem Tag einen wichtigen Meilenstein im Spannungsfeld zwischen öffentlichem Versorgungsauftrag und privatem Selbst-Management: „Mit der Klinik für Augenheilkunde sind wir in Radebeul, aber auch in unserer gesamten ELBLANDKLINIKEN-Gruppe, wieder ein klein wenig besser aufgestellt, um im Wettbewerb um Patientinnen und Patienten – um Kunden – bestehen zu können.“

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2. Oktober, 2009

UNGEWÖHNLICHE BILDER IM KRANKENHAUS

Ausstellung „Es ist normal, verschieden zu sein.“ mit Fotos
von Axel Haußmann am ELBLANDKLINIKUM Riesa

Riesa. Gestern wurde die Ausstellung „Es ist normal, verschieden zu sein.“ durch die Verwaltungsdirektorin, Frau Ute Salmen, eröffnet. In Ihrer Begrüßung sagte sie: „Wir möchten mit dieser Ausstellung und der Eröffnungsveranstaltung an alte Traditionen anknüpfen. Wir wollen, dass unser ELBLANDKLINIKUM in Zukunft nicht nur als Krankenhaus wahrgenommen wird. Wir wollen mit außergewöhnlichen Ausstellungen auch das kulturelle Leben der Stadt Riesa bereichern.“ Und weiter: „Ich hoffe, dass die Ausstellung großen Anklang findet und möchte mich bei Axel Haussmann recht herzlich bedanken, dass er mit seinen Fotos dies erst möglich gemacht hat.

Bereits vor einigen Jahren erregte der britische Trendfotograf Nick Knight großes Aufsehen, als er eine Serie von Modefotos veröffentlichte, auf denen er behinderte Models in Szene gesetzt hatte. Die Ausstellung „Es ist normal, verschieden zu sein.“ von Axel Haussmann knüpft daran an und lotet die fotografischen Möglichkeiten aus, die sich durch eine solche neue Sichtweise auf Menschen mit geistigen Behinderungen eröffnen.

Die Ausstellung mit ihren 42 Porträts geistig Behinderter wird unterstützt von der Lebenshilfe Großenhain und präsentiert ein breites Spektrum gegenwärtiger Positionen und Stile. Die Ausstellung befindet sich im Durchgang zum Haus 2, Ebene 2.

26. September, 2009

Besuch aus der Ukraine im Elblandklinikum

Radebul

Eine ukrainische Ärztin aus der Partnerstadt Obuchov besuchte kürzlich das Elblandklinikum in Radebeul. Der ehemalige Chefarzt und jetziges Aufsichtsratsmitglied Dr. Uhlemann und Natalia Stepanowa Sergejevna, eine Kollegin aus Obuchov, der ukrainischen Partnerstadt Radebeuls, konnten sich während der Führung durch die Elblandklinik selbst ein Bild vom medizinischen Angebot und der Leistungsfähigkeit des Krankenhauses machen, zumal im Krankenhaus von Sergejevnas Heimatstadt ganz andere Bedingungen vorherrschen.

Umso mehr freute sie sich über eine großzügige Spende ihrer Radebeuler Kollegen. Sie stellen dem Krankenhaus in Obuchov nicht mehr benötigte medizinische Geräte sowie Möbel zur Verfügung. Der Transport von Radebeul in die Partnerstadt wird vom Oberbürgermeister Radebeuls, Bert Wendsche, organisiert. Für die kleinsten Patienten in Obuchov nahm Natalia StepanowaSergejevna eine Ladung Teddybären und Buntstifte mit nach Obuchov. (SZ)

21. September, 2009

Neue Station für das ELBLANDKLINIKUM Riesa

Neue Palliativstation wurde heute in Betrieb genommen

Riesa. Gemeinsam haben Riesas Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer und die Verwaltungsdi-rektorin des ELBLANDKLINIKUMS Riesa, Ute Salmen, das Band zur Eröffnung der neuen Station für Palliativmedizin durchschnitten.

Die Oberbürgermeisterin machte in ihrer Begrüßung deutlich, dass das Krankenhaus eine wichtige Rolle im wirtschaftlichen Leben der Stadt spielt: „Die Stadt Riesa steht voll und ganz hinter diesem Vorhaben und wird ihren größten Arbeitgeber auch weiterhin soweit wie mög-lich aktiv unterstützen. Die Eröffnung der Palliativstation ist ein wichtiges Signal nach außen und Sinnbild für den Einsatz des Krankenhauses für die Würde des Menschen.“

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14. September, 2009

Patientenaufnahme in Riesa öffnet

Riesa. Am Montag eröffnet die neue Patientenaufnahme im Elblandklinikum Riesa. Bisher mussten sich Patientenaufnahme und Notfallaufnahme den Wartebereich teilen. Die neue Patientenaufnahme/Patientenkasse befindet sich im direkten Anschluss an den Haupteingang am Übergang zum Haus 5. Damit ist sie zentral erreichbar. Acht Wochen dauerte die Bauzeit. (SZ)

26. August, 2009

Vertreter der Bundesregierung in den ELBLANDKLINIKEN

Bundesfamilienministerin von der Leyen und Kanzleramtsminister de Maiziere besuchen ELBLANDKLINIKUM Meißen

Meißen. Hoher Besuch im ELBLANDKLINIKUM Meißen. Die Familienministerin Ursula von der Leyen und Kanzleramtsminister Thomas de Maiziere kamen nach Meißen, um sich gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Karin Strempel und weiteren Gästen über das Projekt Betriebskindergarten der ELBLANDKLINIKEN zu informieren. Gekommen waren auch junge Mütter und Väter der ELBLANDKLINIKEN, um mit den beiden Regierungsvertretern ins Gespräch zu kommen.

Nach der Begrüßung stellte der Geschäftsführer der ELBLANDKLINIKEN, Markus H. Funk, das Projekt im Einzelnen vor. Der Plan sieht vor, mit den Baumaßnahmen bereits im September zu beginnen. Auf dem Gelände des ELBLANDKLINIKUMS Radebeul wird das Haus 5 zu einer modernen Kindertagesstätte für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ELBLANDKLINIKEN umgebaut. Dazu sind Investitionen von rd. 300.000 Euro notwendig. Die ELBLANDKLINIKEN steuern aus Eigenmitteln ca. 100.000 Euro bei, die Restsumme wird durch den Kommunalen Sozialverband Sachsen (KSV) gefördert.

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15. August, 2009

Stadträte rücken zusammen

Zum Ausflug in die mittelalterliche Mark Meißen mit Ritterspielen lädt MDR-Moderatorin Anja Koebel ein.
Statt in die Alpen wandert Meißens SEEG-Chef Ulrich Butzer dieses Jahr ins Krankenhaus. In Meißen lässt er sich seinen Miniskus operieren. Der sei leider im Laufe der Jahre etwas ausgefranst, sagt Butzer. Da wolle er einen Marsch mit schwerem Gepäck von Hütte zu Hütte nicht unbedingt riskieren. (SZ/pa)

Im Lommatzscher Stadtrat will man wieder enger zusammenrücken. Äußeres Zeichen dafür soll eine neue Sitzordnung sein. Während der Stadtrat bisher in U-Form saß, wurden die Tische jetzt zusammengerückt. „Damit wollen wir zeigen, dass wir alle an einem Tisch, in einem Boot sitzen und wir keine Fronten zwischen Stadträten und Verwaltung aufkommen lassen wollen“, so die Bürgermeisterin Anita Maaß (FDP). (SZ/jm)

Frauen können mal einen schweren Sattelzug auf einem Parcours steuern. Lutz Jürgas und seine Mitstreiter vom Truck-Zentrum Sachsen in Bodenbach am Nossener Autobahndreieck bereiten für Sonntag, den 23. August, ein extra Gelände, den so genannten Lady-Parcours, vor. „Anleitung gibt dabei ein Fahrlehrer, damit die schweren Sattelschlepper gut über die Runden kommen“, sagt der Chef des Truck-Zentrums. Fahrzeiten sind an diesem Sonntag von 10 bis 16 Uhr. (SZ/DH)

Meißen als süße Versuchung. Diesem Motto fühlt sich Konditormeister Uwe Schreiber verpflichtet, der immer wieder neue Pralinen kreiert und nicht nur in seinen Geschäften in Elb- und Kurt-Hain-Straße, sondern auch im Kulinarium Meißner Land anbietet. In dieser Woche stellte er eine Meißen-Kollektion vor: Mit Kokos- und Amaretto-Marzipan sowie einer Nougatmasse gefüllte Süßigkeiten, deren Oberseite ein Meißen-Motiv ziert. (SZ/da)

Die MDR-Moderatorin Anja Koebel hat sich jetzt auf die „Spuren der Hebamme von Freiberg“ begeben. Gesendet werden ihre Recherchen aus der Mark Meißen am Sonnabend, ab 21 Uhr, im MDR-Fernsehen. Gast in der Sendung ist die Freiberger Autorin Sabine Ebert, die mit ihren Geschichten über die Hebamme Marthe Millionen von Lesern fesselt und beim Meißner Literaturfest auf dem Markt las. Dem MDR zufolge lässt sich Sabine Ebert auch einige Details zu ihrem neuen Roman entlocken. (SZ/pa)

23. Juli, 2009

Farbige Möbel, Badewanne und eine eigene Lounge für die Papas sorgen für eine familienfreundliche Geburt

Für 250000 Euro sind die Meißner Kreißsäle in den vergangenen Monaten modernisiert worden. Durch eine neue Gebär- und Entspannungswanne, eine weitere Entbindungslandschaft sowie Tuch-Haltevorrichtungen wurden die Voraussetzungen für eine natürliche und familienfreundliche Geburt geschaffen, die alle Sicherheits- und Hygienevorschriften erfüllt. Auch ein Schockraum für Notfälle ist angegliedert.
Zusätzlich entstanden ein Aufenthaltsraum und eine Papa-Lounge. Durch farbige Möbel haben die Räume eine wohnlichere Atmosphäre gewonnen.
Die Gebärwanne sollte ursprünglich schon beim Neubau des Hauses installiert werden. In Meißen sei eine große Nachfrage dafür da, sagt Dr. Marlies Leibner, die Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Frauenheilkunde. Mit dem Umbau des Kreißsaales steht jetzt ein dritter Entbindungsplatz zur Verfügung.
Die Wassergeburt ist eine Spontangeburt ohne ärztliches Eingreifen. Geleitet wird die Geburt von einer Hebamme. Bei Risikoschwangerschaften, Stoffwechselerkrankungen und Zwillingen sind Wassergeburten nicht möglich.
Jeden 1. Mittwoch im Monat gibt es in Meißen Elterninformationsabende sowie jeden Monat Geburtsvorbereitungskurse. Kreißsaalführungen sind nach telefonischer Abstimmung möglich.
In Radebeul soll in den nächsten Wochen ebenfalls eine Gebär- und Entspannungswanne eingebaut werden. Diese kommt aus der Anfang Juli geschlossenen Geburtshilfe in Großenhain. Allerdings müssen die Radebeuler diese Wanne kaufen. Bisher gibt es in der Radebeuler Geburtenstation nur eine ältere Entspannungswanne, die dann ausgetauscht werden soll.

13. Juli, 2009

Fortbildung für Mitarbeiter der Elblandklinik

Die private Management-Akademie in Riesa, die Sportjournalisten und Eventmanager ausbildet, will neue Studiengänge schaffen.

Erste Gespräche wurden mit den Elblandkliniken geführt. Klinikgeschäftsführer Markus H. Funk bestätigt dies. „Wir könnten Praxispartner der Akademie werden“, so Funk. Er zeigte sich begeistert von der Idee der privaten Schule. Seine Mitarbeiter könnten als Gastdozenten fungieren, umgekehrt wäre es denkbar, dass sich dort Schwestern weiterbilden könnten. Eine Einrichtung zur Schwesternweiterbildung gebe es in Dresden, die man nach Riesa verlagern könnte. Nach Funk ist geplant, das Projekt bereits Mitte 2010 zu starten. „Derzeit will die Prokuristin der Akademie ein Konzept erarbeiten“, so Funk. Wie die SZ erfuhr, soll ihm das bereits im Herbst vorgelegt werden.

In Riesa selbst wird diese Idee, Studiengänge in den medizinischen Bereich auszuweiten, mit Irritation aufgenommen. Zumindest unter den Aufsichtsräten der Erdgasarena. Uta Knebel, Stadträtin für die Linke und Arena-Aufsichtsrätin, fürchtet, dass sich die Akademie mit den neuen Plänen verzetteln könnte. (SZ/uk)